St. Viti Hillerse

St. Viti Kirche zu Hillerse - Das Gebäude der Kapelle Hillerse wurde um 1500 im gotischen Stil erbaut. Doch schon im 11. Jahrhundert wird in kirchlichen Urkunden erwähnt, dass es in Hillerse eine christliche Gemeinde gab, die sich zum Gottesdienst traf. 1534 wurde die Kapelle zu Leiferde eingepfarrt. Erst 1958 bekam Hillerse mit Pastor Weitemeier einen eigenen Pfarrer und wurde zum 01.01.1968 wieder selbständige Kirchengemeinde, pfarramtlich verbunden mit der Kirchengemeinde Didderse-Neubrück.

Die Kirche hat einige bauliche Besonderheiten und Kunstschätze. An der Ostseite hinter dem Altar ist von außen ein altes, romanisches Fenster zu sehen. Die anderen Fenster sind gotisch. Auf der Nordseite wurden die Fenster später zugemauert. Die Jahreszahl 1583 an der Empore hat mit Hillerse zunächst nichts zu tun, denn die Empore stammt aus der St. Nicolai Kirche zu Rethen und kam erst 1901 in die St. Viti Kirche Hillerse. Einen genaueren Blick sind der spätgotische hölzerne Altarschrein und die Weihekreuze im Altarraum wert, ebenso das Tabernakel, die kleine verschließbare Nische neben dem Altar, und die Pieta, die Skulptur der trauernden Maria mit dem verstorbenen Jesus auf ihren Knien.