St. Christinen Walle

Die Kirche St. Christinen in Walle ist wohl aus der früheren Kapelle der Scheverlingenburg hervorgegangen, einem alten Besitz der der Brunonen. Kaiser Otto IV. vermachte in seinem Testament 1218 diese Burg und vielen weiteren Besitz dem Stift St. Blasius in Braunschweig, das von nun an das Patronat der Kirche inne hatte. In ihrem 1503/04 gebauten Turm hängt eine Glocke aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die 1857 gebaute Uhr mit nur einem Zeiger wurde 1988 erneuert. Die Ausmalung des 1835/36 gebauten Kirchenschiffes erfolgte 1896 durch Adolf Quensen, die Freilegung und Restaurierung seiner Malerein 1996/97.